• Staat oder Privat?

    „Der Staat hat die Formen, in denen gewirtschaftet wird, zu beeinflussen, aber er hat nicht den Wirtschaftsprozess selbst zu führen.“ (Walter Eucken, Vordenker der sozialen Marktwirtschaft)

  • Kommunale IT-Kompetenz

    Starke Interessenvertretung für Softwareunternehmen und IT-Dienstleister 

  • Für fairen Wettbewerb

    Wettbewerb ist die Voraussetzung für Fortschritt (Carl Christian von Weizsäcker in: ZEIT online, 27.4.2010)

  • E-Government

    Was wollen Bürger und Unternehmen von der Verwaltung? 

DATABUND Forum 2017

Digitale Kommunen 2020
Wie gestalten wir die Zukunft?

In den letzten Monaten haben Bundesregierung, BMI und IT-Planungsrat eine Reihe von Maßnahmen eingeleitet, um eGovernment und die Digitalisierung der Verwaltungen in Deutschland voranzubringen. Es gab und gibt dazu teils kontroverse Diskussionen mit kommunalen Spitzenverbänden, öffentlichen und privaten IT-Dienstleistern – sowie Politik und Staat.
Einigkeit besteht darin, dass die Digitalisierung der Kommunen einer Veränderung der Rahmenbedingungen bedarf. Welche dies sind und wer diese in welcher Weise verändern muss, um die Weichen für eine digitale Zukunft der Kommunalverwaltungen zu stellen, möchten wir auf dem nächsten DATABUND-Forum diskutieren. Eingeladen sind Referenten aus Kommunen, Staat und IT-Wirtschaft.

Das DATABUND Forum findet am 12. und 13. Oktober 2017 statt. Tagungsort ist in diesem Jahr das Museums-Frachschiff "Cap San Diego" in Hamburg.

Hier finden die die vorläufige Agenda

ANMELDUNG NICHT MEHR MÖGLICH - DIE VERANSTALTUNG IST AUSGEBUCHT!

 

Erfolgreiche CeBIT 2017

Der DATABUND-Vorstand und die 21 ausstellenden Mitgliederunternehmen auf dem Gemeinschaftsstand des Verbandes sehen sich nach einer ersten Einschätzung sehr zufrieden mit der CeBIT 2017. Einige Mitaussteller sprachen sogar von der besten CeBIT seit Jahren. Neben kommunalen IT-Lösungen bestimmten vor allem das durch den Bund und IT-Planungsrat initiierten Digitalisierungsprogramm die diesjährige CeBIT - einschließlich seiner Auswirkungen sowohl auf die Kommunen als auch auf die IT-Dienstleister.

Wie in den vergangenen Jahren auch war der knapp 450 Quadratmeter große DATABUND-Gemeinschaftsstand erster Anlaufpunkt für viele Fachbesucher aus den Kommunen aber ebenso für zahlreiche Vertreter aus Bund und Ländern.
Große Resonanz fand darüber hinaus das Vortrags- und Diskussionsprogramm „FOKUS KOMMUNE“ in den beiden Foren des Public Sector Parc und in der DATABUND-Lounge. „FOKUS KOMMUNE“ beleuchtete jeden Tag ein anderes Schwerpunktthema in Form von Vorträgen, Koreferaten, Gesprächsrunden oder Podiumsdiskussionen.
Neben Themen wie Standardisierung, IT-Konsolidierung und digitaler Identität ging es gleich am ersten Messetag um die Zentralisierungstendenzen des Bundes und des IT-Planungsrates. Den Auftakt bildeten die Keynotes des Vorstandsvorsitzenden des DATABUND, Detlef Sander, im Forum Public Sector Parc, in denen er die Positionen des Verbandes für den Ausbau der digitalen Verwaltung und einen innovativen und nachhaltigen IT-Staat vorstellte. Im Anschluss daran diskutierten Vertreter des Bundesinnenministeriums, der IT-Wirtschaft sowie kommunaler und IT-Spitzenverbände über die Ansätze, Erfolgsaussichten der und möglichen Alternativen zu den gegenwärtigen Bestrebungen des Bundes, das deutsche eGovernment und die Digitalisierung der Verwaltung voranzubringen.
Schließlich konnte der Verband am ersten Messetag auch den CIO der Bundesregierung, Staatssekretär Vitt, auf dem Gemeinschaftsstand begrüßen und sich mit ihm ebenfalls über die aktuellen Projekte des BMI und IT-Planungsrates austauschen. Dabei erneuerte der DATABUND als Interessenvertretung der führenden Fachverfahrens- und Softwarehersteller sein Angebot zur Zusammenarbeit sowohl mit dem mit Bundesinnenministerium als auch mit dem IT-Planungsrat und dessen Arbeitsgruppen.
Mit Erstaunen haben der DATABUND und seine Mitgliedsunternehmen die Entscheidung der Deutschen Messe AG zur Veränderung des CeBIT-Konzeptes und der terminlichen Verlegung zur Kenntnis genommen. „Sowohl der neue Termin im Juni als auch das Event- und Festival-Konzept laufen den Interessen der Fachbesucher aus den öffentlichen Verwaltungen entgegen“, so der Vorstandsvorsitzende Detlef Sander. „Das neue Messeformat erscheint darüber hinaus auch für die Aussteller aus dem öffentlichen und kommunalen IT-Sektor unattraktiv. Wir werden sehen, was die nächsten Monate bringen. Viel Zeit hat die Deutschen Messe AG nicht mehr, um den Ausstellern des Public Sector Parc ein tragfähiges Konzept vorzulegen. Andernfalls wird es im kommenden Jahr keinen Gemeinschaftsstand des DATABUND mehr auf der CeBIT geben. Das ist umso schmerzlicher als wir in diesem Jahr eine überaus positive Messen-Bilanz ziehen konnten.“