• Staat oder Privat?

    „Der Staat hat die Formen, in denen gewirtschaftet wird, zu beeinflussen, aber er hat nicht den Wirtschaftsprozess selbst zu führen.“ (Walter Eucken, Vordenker der sozialen Marktwirtschaft)

  • Kommunale IT-Kompetenz

    Starke Interessenvertretung für Softwareunternehmen und IT-Dienstleister 

  • Für fairen Wettbewerb

    Wettbewerb ist die Voraussetzung für Fortschritt (Carl Christian von Weizsäcker in: ZEIT online, 27.4.2010)

  • E-Government

    Was wollen Bürger und Unternehmen von der Verwaltung? 

OpenGovernment Workshop

Am 2. und 3. Juli trafen sich rund 20 DATABUND-Mitglieder sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kommunalverwaltungen zu einem Workshop über offenes Regierungs- und Verwaltungshandeln am Open Government Institute (TOGI) der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen. Ziel des Workshops war es, zu Begriffen wie OpenGovernment, OpenData oder ePartizipation eine praktischen Bezug herzustellen, eine Prognose für die Entwicklungen der nächsten Jahre zu wagen und deren Bedeutung für die bundesdeutschen Kommunen und die kommunale IT auzuloten.
Der Workshop gliederte sich in sechs Themenblöcke. In Impulsvorträgen von Prof. Dr. Jörn von Lucke und Katharina Große wurden diese thematischen Schwerpunkte zunächst vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Wissenschaftsdiskurses analysiert und begrifflich wie konzeptionell untereinander abgegrenzt, um dann in den jeweiligen Arbeitsgruppen von den Teilnehmern mit der Verwaltungsrealität konfrontiert zu werden.
Das Interesse der Teilnehmer spiegelte sich in den intensiven Diskussionen wider - so etwa zu den verschiedenen Aspekten von Transparenz oder Bürgerbeteiligung im Spiegel des kommunalen Verwaltungshandelns.
Obschon im Ergebnis des Workshops einige wichtige Handlungs- wie auch Geschäftsfelder sowohl für Kommunalverwaltungen als auch für Software- und Fachverfahrenshersteller identifiziert wurden, haben alle Teilnehmer die dafür zwingend notwendige, in Deutschland leider aber fehlende Schubkraft seitens der Politik und des Gesetzgebers beklagt.
„Deutschland“, so resümierte Ulrich Schlobinski, Vorstandsvorsitzender des DATABUND, „verliere hier den Anschluss an Länder wie etwa die USA, wo sich Obama selbst sehr stark mit diesem Problemfeld auseinandersetzt und schon einiges auf den Weg gebracht hat. So werden - wie so häufig - vereinzelte Aktivitäten aus der Praxis dafür sorgen, also bottom up, dass sich die Verwaltung selbst versuchen wird zu öffnen, um die damit verbundenen Potenziale für sich zu nutzen.“
Die wunderbare Lage der Zeppelin Universität Friedrichshafen direkt am Bodensee und professionelle Vorbereitung durch die Gastgeber sorgten für einen perfekten Rahmen und eine kreative Atmosphäre.