• Staat oder Privat?

    „Der Staat hat die Formen, in denen gewirtschaftet wird, zu beeinflussen, aber er hat nicht den Wirtschaftsprozess selbst zu führen.“ (Walter Eucken, Vordenker der sozialen Marktwirtschaft)

  • Kommunale IT-Kompetenz

    Starke Interessenvertretung für Softwareunternehmen und IT-Dienstleister 

  • Für fairen Wettbewerb

    Wettbewerb ist die Voraussetzung für Fortschritt (Carl Christian von Weizsäcker in: ZEIT online, 27.4.2010)

  • E-Government

    Was wollen Bürger und Unternehmen von der Verwaltung? 

Stadt Meßstetten ist neuer migewa-Anwender

Die Stadt Meßstetten (ca. 10.100 Einwohner) im Zollernalbkreis ist unser neuester migewa-Anwender in Baden-Württemberg. Etwa 90 Kilometer südlich von Stuttgart auf der Südwest-Alb gelegen, ist Meßstetten mit bis zu 989 Metern über dem Meeresspiegel eine der höchstgelegenen Städte in Deutschland.

Die Stadt Meßstetten benötigte eine neue zeitgemäße Lösung für das Gewerbeamt um die Anforderungen der neuen Gewerbeanzeigenverordnung erfüllen zu können. Auf Empfehlung anderer zufriedener migewa-Anwender informierten sich die Kolleginnen und Kollegen aus Meßstetten bei Nachbargemeinden über die Leistungsfähigkeit von migewa und den MoKomm-Service. Bald nach der migewa-Präsentation durch MoKomm im Rathaus Meßstetten wurde bereits der Auftrag zur migewa-Einführung erteilt und mittlerweile wurde die Installation und Schulung erfolgreich durchgeführt.

Da auch das zuständige Landratsamt Zollernalbkreis in Balingen migewa einsetzt, können im Rahmen von migewa-Region auch komfortabel Gewerbe- und Erlaubnisdaten zwischen Stadt und Landratsamt ausgetauscht werden.

Weitere migewa-Anwender im Zollernalbkreis sind:

  • Landratsamt Zollernalbkreis
  • Große Kreisstadt Balingen
  • Stadt Haigerloch
  • Stadt Hechingen
  • Gemeinde Jungingen
  • Gemeinde Bisingen
  • Gemeinde Rangendingen

Meilenstein für eine einheitliche Transportplattform gesetzt

Der Freistaat Bayern und die naviga GmbH vereinbaren Zusammenarbeit im Bereich Gewerbe

Vor wenigen Tagen wurde zwischen dem Freistaat Bayern, vertreten durch das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung und dessen Präsidenten Herrn Dr. Klement Aringer und der naviga GmbH, vertreten durch ihren Geschäftsführer Michael Kratz, der Vertrag über die dauerhafte Überlassung der Software „Verständigungsplattform Gewerbe“ und deren Aktualisierung, unterzeichnet.

Dieser Vertrag stellt einen Meilenstein im Gedanken an eine einheitliche und damit effiziente und kostengünstige Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtung zur elektronischen Weitergabe der Gewerbemeldungen nach XGewerbeanzeige dar.

Kern des daraus neu geschaffenen Verfahrens „nala“ der naviga GmbH ist der Kern von GEWAN des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. Im Rahmen der GEWAN-Datenübermittlung arbeiten beide Seiten bereits seit dem Jahr 2006 erfolgreich und im Sinne der Kommunen eng zusammen.

„Man kann heute, nachdem viele Projekte auf den unterschiedlichsten Ebenen in allen Bundesländern initiiert wurden, mit Fug und Recht behaupten, dass GEWAN das einzige, reibungslos funktionierende und ausgereifte System in der Bundesrepublik ist“, so Michael Kratz, Geschäftsführer der naviga GmbH.

Im Rahmen der Umsetzung gesetzlicher Regelungen zum 01.01.2017, nach denen die Gewerbeämter verpflichtet werden, Gewerbemeldungen an die Empfangsstellen nur noch auf elektronischem Wege zu verteilen, wurden auf Länderebene etliche Ausschreibungen getätigt, die diese Aufgabe automatisiert übernehmen soll. Mit nala erhielt naviga dann bei den überwiegenden Ausschreibungen der Bundesländer den Zuschlag. Vorteil der Plattform ist, dass die Gewerbeämter nur einen Empfänger bedienen müssen und nicht wie üblich zehn oder mehr. nala übernimmt vollautomatisch die Verteilung an die jeweiligen Empfangsstellen mit den jeweiligen Inhalten. Daneben bietet sich für die Statistischen Landesämter die Möglichkeit der Nachsignierung des Branchenschlüssels mit entsprechender Rückkopplung in die Gewerbeämter der Kommunen. Damit findet eine erhebliche Verbesserung der Datenqualität, gerade in Bezug auf Auswertung und Statistik statt.

Alle Bundesländer, die nala im Einsatz haben bzw. kurz vor der Inbetriebnahme stehen, sind zusammen mit GEWAN kompatibel zueinander, da die Daten auf einer einheitlichen Basis, nämlich GEWAN selbst beruhen.

Für den Präsidenten des Landesamtes Herrn Dr. Klement Aringer der Beweis, dass das Gespräch und eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Privatunternehmen im Sinne aller vorteilhaft, und vor allem effizient und kostengünstig sein kann.

Beide Seiten vereinbarten die Zusammenarbeit weiter voran zu treiben und zu vertiefen - auch über die Landesgrenzen hinweg.

Wir wollen an dieser Stelle alle Bundesländer aufrufen, dafür zu sorgen, einheitliche, länderübergreifende und für alle Beteiligten transparente, effiziente und kostengünstige Lösungen zu schaffen. nala mit GEWAN im Hintergrund bietet dazu eine einzigartige Chance von Beginn an im Bereich der Gewerbedatenübermittlung diesen Status herzustellen.

Besonderer Dank geht natürlich auch an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die im Tagesgeschäft dafür sorgen, unseren Gewerbeämtern einen möglichst perfekten Service zu bieten.